Sally Perel

Sally Perel verkörpert in einzigartiger Weise eine Persönlichkeit, die sich mit großem Engagement für Respekt und Toleranz einsetzt. Als „Hitlerjunge Salomon“ hat er selbst erfahren, wie rassistisches Gedankengut zu inhumanem Denken und Verhalten führt.

Sally Perel ist Jude und überlebte im Dritten Reich, indem er sich als „Volksdeutscher“ ausgab. Nach einem Fronteinsatz im Krieg kam er nach Braunschweig. Im Vorwerk machte er 1943 eine Lehre als Werkzeugmacher. Hier wurden speziell ausgesuchte Jugendliche zu Facharbeitern ausgebildet, die später im Stammwerk bei Fallersleben arbeiten sollten.
Es ist sein Anliegen, diese Erfahrungen weiterzugeben, insbesondere an junge Menschen, und auf die Gefahren heute aufmerksam zu machen. Dieser Einsatz von Sally Perel, noch im hohen Alter, und seine persönliche Verbindung zum Volkswagen Werk Braunschweig sind der Anlass, dem Preis seinen Namen zu geben.

Sally Perel: „Tief bewegt nahm ich die Namensbenennung zur Kenntnis, stimme ihr zu und bedanke mich für die mir damit erwiesene Ehre. Ich sehe es als Krönung meiner langjährigen Aufklärungstätigkeit."